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1_STECKBRIEF A man with a Horse and Guns
#1
  


howdy, what's your name?


VOLLSTÄNDIGER NAME
Sein richtiger Name ist Barney Logan und er stellt sich stets immer so auch vor, jedoch lässt sich nicht leugnen, das er zur Hälfte indianisches Blut in sich hat, weshalb er von seiner Mutter, eine Indianerin, auch Avonaco genannt wurde, was übersetzt Lean Bear (magerer Bär) heißt. Wie sie dazu gekommen ist, weiß er bis heute nicht, entweder weil er als Baby dünn war oder weil seine Mutter einen Bären gesehen hatte, der vor Hunger auf Futtersuche war.

ALTERSANGABE
Barney ist 38 Jahre alt.

GEBURTSDATUM & ORT
Barney erblickte am 4. April 1855 in Wyoming das Licht der Welt.

BERUFUNG
Er ist US Marshal und damit ein Gesetzeshüter. Doch der Weg bis dahin war ihn fast nicht möglich gewesen, da er beinahe mit gerade mal 20 Jahren selbst wegen Mordes in einen Bundesgefängnis gelandet wäre weil einen Mann erschossen hatte vor den Augen anderer Zeugen, er war zwar ein Verbrecher (und einer der Banditen, die damals seinen Vater und Mutter ermordet hatten), doch für den Sheriff war dies kein Grund, diesen ohne Vorwarnung hinterhältig zu erschiessen. Er erzählte den Sheriff, das er einen anderen Banditen ein Jahr zuvor ebenfalls erschossen hätte und erzählte den Sheriff die Geschichte mit seinen Eltern und was diese Leute gemacht hatten. Der Sheriff behielt ihn jedoch für eine Weile in der Zelle bis ein US Marshal kam und von der Geschichte hörte, dann kam der Marshal auf Barney zu und sagte folgendes zu ihn: "Junge, so wie ich das sehe, hast du zwei Möglichkeiten, wie du leben willst. Entweder du wirst selbst zu denen, hinter denen du her bist oder du steckst dir einen Stern an und jagst solche Burschen. Also Junge, was ist dir lieber?" und für welche Möglichkeit er sich zum Schluss entschieden hatte, lag auf der Hand.

that beloved family.


ELTERNHAUS
Charles Logan, verstorben mit 58 Jahren, Vater, Händler und Gastwirt
Rainbow, verstorben mit 35 Jahren, Mutter, Cheyenne Indianerin und Köchin

Zu seinen Eltern hatte Barney ein gutes Verhältnis, sein Vater war zwar streng was Erziehung anging, aber nichts desto trotz hatte dieser Barney alles nötige beigebracht, was er wissen sollte. Lesen, Rechnen, Schreiben... alles Dinge, die wichtig waren. Seine Mutter brachte ihn wiederrum die Sprache der Indianer bei, welches er bis heute noch fließend spricht. Sein Vater besaß ein Gasthaus, das sich an einem Trail befand, in diesem war auch ein General Store vorhanden, weshalb er auch nebenher als Händler etwas Geld verdiente, die meisten Kunden waren Durchreisende, Trapper oder Indianer. Seine Mutter half seinem Vater als Köchin im Gasthaus. Ihr gewaltsamer Tod hatte Barney ein großes Loch in seinem Leben hinterlassen, so besucht er die Kirche und betet zu Gott und ihnen.

BEZIEHUNGSSTATUS
Für eine Frau hat er kaum Zeit. Es liegt nicht daran, das er hofft, einen Ort zu finden, wo er sesshaft werden will und seine Herzensdame zu finden, die ihn so lieben sollte, wie er ist. Es liegt viel mehr an seinem Job als US Marshal, er ist immer unterwegs und das gar Tage oder Wochen, da fehlt einem schon mal die Zeit dazu und die Frau, die Geduld hat. Wenn es geht, vergnügt er sich die Zeit mit Huren.


your personal qualities.


CHARAKTERZÜGE
+ optimistisch
+ hilfsbereit
+ pflichtbewusst
+ redselig
+ unbestechlich
+ bodenständig

- In sich gekehrt
- skeptisch
- mürrisch
- verschwiegen
- chaotisch
- einsam

STÄRKEN & SCHWÄCHEN
+ Kann gut mit Pferden umgehen und sie reiten.
+ Spricht die Sprache der Indianer.
+ Er kann lesen, schreiben und rechnen.
+ Er hilft Leuten in Not.
+ In einer stressigen Situation behält er einen kühlen Kopf.
+ Er bastelt und repariert Dinge ganz eigenhändig.
+ Er kann mit einem Gewehr und einem Colt gut umgehen.
+ Er ist sehr loyal was seinen Beruf angeht, nicht mal für eine handvoll Dollar würde er denken, seinen Eid zu brechen.

- Auf Grund seiner indianischen Wurzeln ist er Anfeindungen ausgesetzt.
- Probleme versucht er oft mit Reden zu lösen, jedoch klappt dies nicht immer.
- Seit der Kindheit an hat er panische Angst vor Schlangen.
- Über den Tod seiner Eltern ist er nie hinweg gekommen, weshalb er oft Nachts nicht schlafen kann.
- Mit den mordernen Fortschritt tut sich Barney sehr schwer, er will lieber noch so leben wie vor 30 Jahren.
- Ebenfalls lässt er sich nicht auf lange Gespräche ein.
- Er möchte gerne beim Pfeife rauchen und Zeitung lesen seine Ruhe haben, daher reagiert er oft genervt, wenn jemand ihn dabei stört.
- Er hat die Angewohnheit, oft mit sich selbst zu reden.

VORLIEBEN & ABNEIGUNGEN
+ Pfeife rauchen
+ Zeitung lesen
+ Whiskey
+ Pferde
+ Gerechtigkeit
+ Campen im Freien
+ Handwerken
+ Sonnenuntergänge

- Schlangen
- Verbrecher
- Respektlosigkeit
- Gewalt
- Unwetter
- Krank sein
- Tierquäler
- Beim Pfeife rauchen und Zeitung lesen gestört werden


law and order.


POSITION
Wie gesagt, Barney ist ein US Marshal und hat als solcher die Aufgabe, Recht und Ordnung für das zuständige Bundesgericht in Colorado durchzusetzen und seine Befugnisse reichen damit weit über einen Sheriff oder Town Marshal hinaus, die ja nur in einen Gebiet tätig werden, für die sie zuständig sind. Bei den Sheriff ist es ein County und bei den Town Marshall nur eine Stadt, auch ist er damit höher gestellt als sie. 

BEWAFFNUNG
Er ist in der Regel mit einen Colt im Holster unterwegs und führt zwei Gewehre bei sich rum, die eine Blechbüchse trägt er als primäre Waffe bei sich, während die Andere als Reverse im Sattel steckt. Auch Lasso, Messer und sogar Fallen zählen zur Grundausrüstung dazu, um seine Tarnung als Cowboy/Trapper glaubhafter wirken zu lassen. Jedoch versucht er eine friedliche Lösung für eine Situation zu finden und seine Waffen sind da eher die zweite Wahl.


tell me about your life.


LEBENSLAUF

Barney kam am 4. April im Jahre 1855 in Wyoming zur Welt. Seine Eltern waren der damals 43 Jährige Charles Logan und seine 20 Jährige indianische Ehefrau Rainbow. Charles bewirtschaftete ein Gasthaus, das Schlafmöglichkeiten für Reisende anbot und in diesem auch ein General Store vorhanden war. Rainbow half als Köchin aus. Die meisten Kunden waren Durchreisende, Trapper oder Indianer. Barney wuchs als Einzelkind auf, weil sein Vater sich auch nur ein Kind wünschte, doch das machte Barney nichts aus. Sein Vater war ein strenger Mann gewesen, er duldete keine Widerworte oder hielt nicht viel von Faulheit. Trat mal ein solcher Fall ein, wurde es mit Züchtigungen bestraft und bei Barney war das keine Seltenheit gewesen. Wenn sein Vater dabei die Peitsche oder den Rohrstock raus holte, hatte Barney Angst, das er ihn damit umbrachte. Dennoch sah er zu seinen Vater auf und er lernte einiges von ihn, wie Lesen, Rechnen und Schreiben, auch andere Dinge wie Dinge zu reparieren oder zu bauen. Seine Mutter hingegen brachte ihm die Sprache der Ureinwohner bei. 

Die Jahre vergingen und Barney wuchs zu einem jungen Mann heran, der schon erste Anzeichen von Bartwuchs im Gesicht hatte. Er war stolze 15 Jahre alt und sein Vater wollte auch, dass er irgendwann mal das Gasthaus erben sollte und somit auch einen Standbein im Leben hatte, doch Gott hatte für ihn eine Prüfung hinterlegt. Es begann damit, dass eines Tages eine Gruppe von Reitern das Gasthaus aufsuchte. Der junge Barney hatte ein ungutes Gefühl, als er die Reiter anblickte, denn sie sahen nicht wie gewöhnliche Durchreisende aus. Doch da jeder Gast willkommen war, egal um wen es sich handelte, kümmerte sich Barney um die Pferde der Männer, während diese ins Haus hinein gingen. Als Barney im Stall war, hörte er auch schon ein paar Schüsse, die nur aus dem Haus kamen, dann einen Schrei... den seiner Mutter. Er hatte Angst und wollte hinein ins Haus, um seinen Eltern zu helfen, doch zwei der fremden Reiter hielten ihn davon ab und einer schlug ihn, so dass er sofort bewusstlos wurde. Als er erwachte, waren einige Stunden vergangen, denn es war schon Abends, fast schon Nachts. Barney wusste nicht, was passiert war... doch dann holten ihn die Gedanken um seine Eltern wieder ein und rannte ins Haus, dann sah er seinen Vater mit blutüberströmten Körper, er lag leblos am Boden. Barney schüttelte den Körper, doch sein Vater bewegte sich nicht, er begann zu weinen und die einzige Hoffnung war vielleicht, dass seine Mutter noch lebte, aber auch er fand sie tot auf, ihre Kleidung war auch zerrissen... Für Barney war das ein traumatisches Erlebnis und eine Welt war zusammen gebrochen. Er begrub noch am selben Abend seine Eltern, wobei er sich körperlich sehr anstrengen musste. An deren Gräbern schwor er noch, dass er an den Kerlen, die ihm seine Eltern weg genommen hatten, bittere Rache nehmen würde und dass aus ihn ein Mann werden sollte, auf den beide stolz sein konnten, wenn sie im Himmel auf ihn runter sahen. Am nächsten Morgen verließ er nach einer unruhigen Nacht zum ersten Mal den Ort, wo er aufgewachsen war mit einem Pferd und etwas Proviant, um bis zur nächsten Stadt zu kommen. Doch er hatte nicht die geringste Ahnung, wie lange er unterwegs sein würde und wohin sein Weg führte, den er ritt.

Stunden vergingen und Barney machte eine Rast, doch als er gerade vom Pferd abstieg, um es ausruhen zu lassen und um seinen Proviant zu essen, hatte er nicht die giftige Schlange bemerkt, erst der schmerzhafte Biss ins Bein machte ihn auf das Tier aufmerksam. Barney verscheuchte es, doch das Gift befand sich schon in seinem Körper, er bekam Fieber und es lähmte ihn. Drei Cowboys einer Ranch fanden den jungen Barney und lange hatten sie nicht gerätselt, was mit dem Jungen war. Sie brachten ihn in die Stadt, die eine Meile entfernt war. Dort wurde er dann von dem ortsansässigen Arzt sofort behandelt. Einer der Cowboys ritt zu seinem Rancher, während die beiden anderen in der Stadt blieben, um auf den Jungen aufzupassen. Am nächsten Tag erwachte Barney, verwirrt blickte er um sich, da er nicht wusste, was er plötzlich in einem Bett machte, einer der beiden Cowboys namens Billy sprach mit ihm und erzählte ihm, das er von ihm und seinen Freunden gefunden worden war und sie ihn dann in die Stadt namens Longhorn City gebracht hatte, wo der Arzt sich um ihn gekümmert hatte. Barney hatte richtig Glück gehabt, dass Billy und seine Freunde geritten waren, als wäre der Teufel hinter ihnen her, denn er wäre sonst gestorben. Billy fragte ihn auch, was er alleine draußen gemacht hatte, denn für einen Jungen in dem Alter war es zu gefährlich. Barney erzählte Billy von den Überfall der Banditen und was seinen Eltern zugestoßen war. Billy nickte betroffen und wusste, wie sich Barney fühlte, ihm war ähnliches zugestoßen, nur dass er seine Schwester verloren hatte. Die Beiden unterhielten sich noch eine Weile, bis Billys Boss mit den beiden anderen Cowboys rein kam. Billy erzählte ihm von Barneys Schicksal und sein Boss dachte nach und nach einer Weile beschloss er Barney bei sich auf der Ranch aufzunehmen, sowie die Kosten für den Arzt zu übernehmen. Barney selbst soll ja auch für ihn arbeiten, der Rancher stellte sich dann als Martin van Dyck vor, seine Ranch war ca. zwei Reitstunden von der Stadt entfernt. Es war eine große Ranch, wo die besten Pferde gezüchtet wurden und einen guten Stallburschen konnte er gut gebrauchen. Barney wollte zunächst nicht, da er auf der Suche nach den Outlaws war, aber Billy überredete ihn letztlich, das Angebot anzunehmen, was Barney auch tat. Zwei Wochen später war Barney in der Lage wieder zu gehen und aufrecht zu stehen, so dass er ohne Sorgen zusammen mit Billy, der ihn von den Krankenhaus abholte, zur Ranch reiten konnte. Wie das Halbblut selber sah, waren die Beschreibungen der Ranch noch untertrieben gewesen, denn so ein schönes und noch dazu prächtiges Gebäude hatte er noch nie gesehen. Der Rancher hieß Barney willkommen und stellte ihm die anderen Arbeiter vor, dann zeigte der Mann ihn alles und wo er schlafen konnte. Die nächsten Tage über wurde hart gearbeitet, aber die Mannschaft wirkte aufeinander eingespielt, jeder wusste, was er zu tun hatte. Barney hatte anfangs Probleme, mit dem Tempo Schritt zu halten aber danach wusste er, wann er sich um welches Pferd kümmern sollte, mit Billy entwickelte sich auch eine Freundschaft. Er lernte auch bald von ihm das Schießen mit dem Gewehr und dem Revolver, auch wie man mit den Lasso umzugehen hatte, um ein Pferd richtig einzufangen. Irgendwann durfte Barney dann zusammen mit den anderen Cowboys reiten, entweder um entlaufende Pferde einzufangen oder Wache an der Weidegrenze halten, da die Gefahr von Pferdedieben ausging oder irgendwelche andere ungebetene Gäste kamen. 

Vier Jahre zogen ins Land und dann kam etwas, was sich wohl Schicksal nannte. Barney, Billy und drei andere Cowboys befanden sich in Longhorn City, um Vorräte zu kaufen, als Barney einen Mann erblickte, den er wieder zu erkennen glaubte, nämlich als einen der Banditen von damals. Barney sagte dies Billy und dieser gab ihm einen Rat, besser nichts zu unternehmen und stattdessen den Sheriff zur Hilfe zu holen, doch Barney ging in den Saloon, wo auch der vermeintliche Bandit sich aufhielt, ohne auf die Rufe von Billy zu achten. Er sah ihn an der Bar sitzen und trinken, Barney war sich sehr sicher, dass es jener Mann von damals war. So holte er seinen Revolver aus dem Holster und schoss den Bierkrug, welchen der Mann in der Hand hielt, in Scherben. Es wurde plötzlich still, alle Gäste sahen zu Barney und dem Mann hinüber, der wütend darüber war, dass ein Kind seinen Spaß verdorben hatte, doch Barney drohte den Mann zu töten, wie eins dieser mit seinen Kumpanen seinen Vater und Mutter. Dann lachte der Kerl und meinte, dass er sich gut an seine Mutter erinnerte und das sie gut ficken konnte. Da drehte Barney komplett durch und sprang den Mann an, der gerade seine Waffe ziehen wollte, es gab ein Handgemenge, beide Männer schlugen wie wild aufeinander ein. Die Gäste schlossen auch noch Wetten ab, wer der Sieger wurde. Der Sheriff, den Billy noch geholt hatte, wollte dazwischen gehen und den Kampf beenden, als plötzlich ein Schuss zu hören war. Alle starrten auf die beiden Männer, bis einer von ihnen sich bewegte. Es war Barney, der eine Waffe in seiner Hand hielt und wortlos aus dem Saloon ging. Billy folgte ihm, denn die Sache war klar, Barney hatte den Banditen getötet. Billy wollte Barney sagen, dass er womöglich gerade einen Mord begangen hatte, doch Barney wollte nichts mehr davon wissen, er meinte zu Billy, dass er nun bereit war, alleine draußen zu überleben. Dann nahm er sich ein Pferd, nicht eins von der Ranch, sondern diesen von den Banditen und ritt davon. Damit begann nun ein neues Kapitel, jenes einen Mannes, der einsam seinen Weg ritt.

Ein Jahr später, Barney arbeitete inzwischen als Frachtwagenbegleiter für eine große Handelsgesellschaft, die wertvolle Güter transportierte. Man machte in einem Ort in Colorado einen Zwischenstopp, um die Pferde zu wechseln. Barney vertrat indes etwas die Füße. Nachdem er im General Store etwas eingekauft hatte, wollte er zurück, als ihm ein Mann auffiel, der offenbar der Schmied in der Stadt war und er kam ihm bekannt vor. Er sprach den Mann an, um dessen Gesicht zu sehen und als der Mann sich umdrehte, hatte Barney recht gehabt, dieser Mann war der andere Bandit gewesen. Barney zog ohne Vorwarnung den Revolver aus der Halterung und erschoss den Schmied. Er stand mit den Revolver in der Hand da, als eine schwangere Frau angerannt kam und sich über den Mann beugte und um ihn weinte, da bemerkte Barney, was er getan hatte, doch für Reue war es zu spät, denn der Sheriff des Ortes kam auf Barney zu und verhaftete ihn wegen Mordes. Er brachte Barney in seiner Gefängniszelle unter und fragte ihn, warum er einen harmlosen Mann erschossen hatte, da erzählte Barney von dem Überfall auf seine Eltern und dass er den Mann erschossen hatte, weil er einer der Banditen von damals gewesen war oder zumindest es geglaubt hatte. Auch erwähnte er noch, dass er einen Jahr zuvor ebenfalls einen der Männer erschossen hatte. Der Sheriff nickte nur und meinte, dass der Überfall keine Entschuldigung dafür war, einen wahrscheinlich unschuldigen Mann zu töten. Er sah sich gezwungen, ihn einige Tage hinter Gittern einzusperren und das Bezirksgericht zu informieren. Tage später kam tatsächlich ein US Marshal vorbei und als er von der Geschichte hörte, sprach er dann zu Barney und machte ihm ein Angebot (siehe Berufung oben). Er zögerte, aber dann dachte er an seine Eltern, sowie an den unschuldigen Mann und er nahm es an, sehr zur Verwunderung des Sheriffs. Der Marshal ernannte Barney zum Deputy US Marshal und beide verließen das Büro des Sheriffs und diesen ließen sie sprachlos zurück. Der Marshal stellte sich als Silas McLowry vor, Barney erinnerte sich den selben Namen hier und da gehört zu haben und McLowry meinte, dass er eben jener Mann war. McLowry besorgte für Barney ein Pferd und beide Männer ritten danach hinaus aus der Stadt. McLowry erzählte Barney, dass er wusste, wie er sich fühlte, da er mal selbst in einer ähnlichen Lage gewesen war und zwar nach den Bürgerkrieg, er war kurz davor gewesen ein Pferd zu klauen und den Besitzer des Tieres zu töten, wenn es notwendig war, doch als der Reiter tatsächlich angeschossen wurde, aber nicht ihm, sondern von anderen Kerlen, die ihn eingekreist hatten, half er dem Mann und schlug die Kerle in der Flucht. Jener Mann, dem er das Leben gerettet hatte, war zufällig ein US Marshal gewesen und so kam es dann, dass er selbst ein Gesetzeshüter wurde. Barney war beeindruckt und hatte Respekt vor ihm. McLowry versprach Barney, das er ihn nun alles mögliche beibrachte, was einen guten Gesetzeshüter ausmachte.

Inzwischen waren 18 Jahre vergangen und Barney hatte sich wie McLowry als US Marshal einen Namen gemacht und zusammen hatten sie vieles durchgestanden. Doch als sie kürzlich hinter einer Bande von Postkutschenräubern her waren, wurde McLowry schlimm verletzt. Barney brachte seinen Mentor zum nächstbesten Arzt, aber dieser konnte ihm nicht mehr helfen. McLowry lag im Sterben, doch er wollte zuvor Barney etwas sagen, nämlich dass er sowas wie ein Sohn für ihn war und dass er versprechen sollte, niemals Rache zu nehmen sondern die Verbrecher ihre gerechte Strafe kriegen zu lassen. Nach diesen Worten schloss Silas McLowry die Augen für immer. Barney musste also ohne McLowry weiter machen, er benachrichtigte das Bezirksgericht über diesen Verlust und dass er die Spur der Bande weiter verfolgte. 

Zwei Wochen später kam Barney nun in Colorado Springs an, dort sollten sich laut einem Tipp zwei der Räuber aufhalten, der Vorsprung betrug aber nur zwei Tage, ob die zwei noch dort waren, war fraglich, aber Barney war sich sicher die richtige Fährte aufgenommen zu haben...


everything else.


KURZBESCHREIBUNG
Er ist als Sohn eines Weißen und einer Indianerin im Jahre 1855 zur Welt gekommen. Als Jugendlicher hatte er miterlebt, wie seine Eltern von Banditen ermordet wurden. Er schwor Rache an sie. Einige Jahre später als junger Mann traf er einige dieser Banditen wieder und erschoss sie kurzer Hand. Doch er landete selbst danach in einer Gefängniszelle, doch ein US Marshall stellte ihn vor die Wahl und bot ihn eine Chance an. Er endschied sich für den richtigen Weg und seitdem trägt er selbst den Marshallstern an der Brust, auch hat er sich inzwischen einen Namen als Gesetzeshüter gemacht.



Tom Selleck • Marc26 Jahre
[Bild: barneysignaturwvkk7.gif]
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